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Drei Pflanzen zur Zeckenabwehr und Bienenförderung

Entdecken Sie drei Pflanzen, die nicht nur Zecken abwehren, sondern auch Bienen unterstützen. Ideal für Ihren Garten oder Balkon!

Von Felix Braun21. August 20263 Min Lesezeit

STUTTGART, 21. August 2026Eigener Bericht

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für umweltfreundliche Gartenpraktiken gestiegen. Ein wichtiges Anliegen ist der Schutz von Bienen, die einen entscheidenden Beitrag zur Bestäubung und damit zur Erhaltung unserer Ökosysteme leisten. Gleichzeitig bleibt die Zeckenprävention ein zentrales Thema, insbesondere in Regionen, in denen Zecken übertragbare Krankheiten verbreiten. Daher ist es besonders interessant, Pflanzen zu betrachten, die beide Bedürfnisse erfüllen: Sie können Zecken abwehren und gleichzeitig Bienen anlocken.

Eine solche Pflanze ist der Zitronenmelisse (Melissa officinalis). Diese mehrjährige Pflanze verströmt einen erfrischenden Zitronenduft, der für Menschen angenehm ist, allerdings für Zecken abschreckend wirkt. Zitronenmelisse wächst schnell und kann sowohl im Garten als auch in Töpfen auf dem Balkon kultiviert werden. Während sie Zecken fernhält, zieht sie Bienen und andere Bestäuber an, was ihre Anpflanzung in jedem bienenfreundlichen Garten sinnvoll macht.

Eine weitere Pflanze, die sowohl Zecken abwehrt als auch Bienen anzieht, ist die Katzenminze (Nepeta cataria). Katzenminze ist bekannt für ihre anziehende Wirkung auf Katzen, jedoch hat sie auch eine abschreckende Wirkung auf Zecken. Diese Pflanzenart ist robust und pflegeleicht, was sie zu einer hervorragenden Wahl für jeden Garten macht, selbst für weniger erfahrene Gärtner. Darüber hinaus blüht sie den ganzen Sommer über, was Bienen eine konstante Nahrungsquelle bietet.

Schließlich sollte die Ringelblume (Calendula officinalis) nicht unerwähnt bleiben. Diese einjährige Pflanze ist nicht nur für ihre leuchtend orangefarbenen Blüten bekannt, die ein echter Blickfang im Garten sind, sondern sie hat auch insektenschützende Eigenschaften. Ringelblumen können Zecken und andere Schädlinge abwehrend wirken. Ihre Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und ziehen viele nützliche Insekten an, die zur allgemeinen Gesundheit des Gartens beitragen.

Die Anpflanzung dieser drei Pflanzen kann eine einfache und effektive Möglichkeit sein, Ihren Garten oder Balkon sowohl bienenfreundlich als auch zeckenfrei zu gestalten. Es ist wichtig, dass Gärtner die Bedeutung der Biodiversität im eigenen Garten erkennen. Jede der genannten Pflanzen trägt zur Förderung der lokalen Fauna bei und sorgt gleichzeitig für einen schönen, gesunden Raum.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, nicht nur auf die Pflanzen selbst zu achten, sondern auch auf die Anbaubedingungen. Eine naturnahe Pflege und das Vermeiden von chemischen Pestiziden fördern die Gesundheit und Widerstandskraft der Pflanzen. Durch die Schaffung eines harmonischen und gesunden Lebensraums können Gärtner sicherstellen, dass ihre Pflanzen gedeihen und sowohl Bienen als auch andere nützliche Insekten anziehen.

Zusätzlich zu den genannten Pflanzen können auch Kräuter wie Lavendel, Thymian und Rosmarin nützlich sein. Diese Kräuter haben nicht nur kulinarische Verwendung, sondern tragen ebenfalls zur Bienenförderung bei und können mit ihren starken Aromen auch Zecken abwehren. Indem man einen Garten plant, der sowohl nützlich als auch dekorativ ist, schafft man einen Ort, der sowohl für den Gärtner als auch für die Natur von Vorteil ist.

Die Integration von bienenfreundlichen und zeckenabwehrenden Pflanzen in die eigene Umgebung ist ein einfacher Schritt, um zur Erhaltung der Biodiversität beizutragen. Bienen und andere Bestäuber sind unverzichtbar für die Nahrungsmittelproduktion, und jeder kleine Beitrag zählt. Durch die Wahl der richtigen Pflanzen können wir sowohl unsere Gärten bereichern als auch zur Gesundheit des Ökosystems beitragen, in dem wir leben.

Insgesamt zeigt sich, dass es durchaus möglich ist, einen Garten zu gestalten, der beiden Funktionen gerecht wird. Die Kombination von Zitronenmelisse, Katzenminze und Ringelblume schafft nicht nur ein schönes, duftendes Ambiente, sondern trägt auch aktiv zur Reduzierung der Zeckenpopulation und zur Unterstützung der Bienenpopulation bei. Ein solcher Ansatz könnte auch andere dazu ermutigen, ähnliche Strategien zu verfolgen und sich bewusster mit den eigenen Gartenpraktiken auseinanderzusetzen.

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